Draad (c) Hayen Bonneure

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Draad. Das Absurde ist überall

24 Jan. 2026 > 29 März 2026

Wir klammern uns an Struktur und Effizienz, aber gleichzeitig werfen wir diese Regeln am liebsten wieder über Bord. Wir lassen uns im Alltag von digitalen Gadgets leiten, begeistern uns aber gleichzeitig für Produkte, die sich durch Reinheit und Handwerkskunst auszeichnen. Wir planen unsere Tage minutengenau, während wir von Entschleunigung träumen. Klingt das nicht absurd? Und was, wenn das Absurde kein Widerspruch ist, sondern geradezu das Spielfeld? Was, wenn es überraschen statt befremden kann? 

Draad (c) Hayen Bonneure

In der Ausstellung Draad. Das Absurde ist überall spielen 33 Künstler mit den vielen Kontrasten unserer Zeit. Sie feiern die Vielseitigkeit von Textilien und erweitern die Grenzen von Material und Technik. Gestrickte Filmstills, textile Erinnerungen in Ton oder Muster aus Pixeln erkunden die Möglichkeiten von Textilien als Medium und hinterfragen gleichzeitig die Welt, in der wir leben. Die Künstler finden Schönheit in Abfall und Restmaterialien, Schutz und Kraft in zerbrechlichen Materialien und verwandeln Alltägliches in etwas herrlich Absurdes. 

Aus fast 500 Einsendungen wählte die Jury, bestehend aus Sadrie Alves (bildende Künstlerin), Suzanne Landrieu (Künstlerin und Initiatorin des Kunstraums 4n20 in Kortrijk) und Sofie Hermans (Textildesignerin und Dozentin an der Kunstakademie Maasmechelen und der Kunstakademie Maastricht) 33 Künstler aus, die die Grenzen der Textilkunst erweitern und mit Absurdität spielen.  

Lernen Sie die Jury von DRAAD kennen 

Auf der Ausstellung sind Werke zu sehen von:  

Iva Aga, Esther Alfvoet, Sonja Beloš, Fenna van Breda, Filip Cleynen, Amber De Saeger, Quinten De Wilde, Floor Anne De With, Iene Dekeyser, Stien Demeulenaere, Zahra Doghmani, Sophie Doutreligne, Anke Jongejan, Emese Kádár, Agata Kontra, Danaé Lankhorst, Marian Lesage, Myriam Lombaert, Shun-Ying Lu (aka ShunMade), Noa Mac Donald, Florence Marchand, Liesbeth Plettinckx, Loïs Pluymers, Helena Severens, Olga Suveizdyté-Claes, Catarina Teixeira, Fleur Triest, Sylvie Van de Walle, Lise Van den Broucke, Phaedra Van den Wyngaert, Lynn Van Huynegem, Werner Van Lierde, Juliette Volders.

Die Ausstellung entstand nach einem offenen Aufruf von Kunstwerkt und Texture. Das Projekt richtet sich an bildende Künstler, die am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen. Draad bietet ihnen nicht nur eine Bühne, sondern auch starke Unterstützung: inspirierende Fortbildungen, Begegnungen mit Kollegen und einen Weg, der ihnen hilft, sowohl künstlerisch als auch beruflich zu wachsen.   

Draad ist Teil des Memento Woordfestivals. 

Draad. Das Absurde ist überall kann bis zum 29. März 2026 besucht werden. Sie können die Ausstellung auch mit einem Führer buchen, um zusätzliche Einblicke und Vertiefungen zu erhalten. Entdecken Sie unser Publikumsprogramm über den Kalender: Dwaaldraad (permanent – Familienparcours). 

Erleben Sie Draad. Das Absurde ist überall 

Vernissage Draad. Das Absurde ist überall (c) Stadt Kortrijk – Fotograf David Barbe
Vernissage Draad. Das Absurde ist überall (c) Stadt Kortrijk – Fotograf David Barbe
Vernissage Draad. Das Absurde ist überall (c) Stadt Kortrijk – Fotograf David Barbe
Vernissage Draad. Das Absurde ist überall (c) Stadt Kortrijk – Fotograf David Barbe
Vernissage Draad. Das Absurde ist überall (c) Stadt Kortrijk – Fotograf David Barbe